Legionellen-Ausbruch in Basel: Todesfall und über 20 Infizierte – Quelle identifiziert

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In Basel-Stadt sorgt derzeit ein Legionellen-Ausbruch für Aufsehen. Wie die Behörden am Montag bekannt gaben, wurde eine außergewöhnliche Häufung von Krankheitsfällen verzeichnet, die durch Legionellen verursacht werden. Mindestens 20 Personen mussten oder müssen im Spital behandelt werden, und eine Person ist verstorben. Die wahrscheinlichste Ansteckungsquelle konnte nach aktuellem Stand identifiziert und eliminiert werden, weitere mögliche Quellen werden jedoch noch untersucht.

Die Behörden vermuten, dass ein Kühlturm mit kontaminiertem Wasser die Quelle der Legionellen war. Solche Anlagen können feinste Wassertröpfchen in die Luft abgeben, die beim Einatmen zu einer Infektion führen können. Die genaue Ursache der Kontamination ist noch unklar, aber die zuständigen Stellen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung zu stoppen. Die Bevölkerung wird gebeten, auf Symptome wie Husten, Fieber und Atemnot zu achten und bei Verdacht einen Arzt aufzusuchen.

Laut dem zuständigen Gesundheitsdepartement traten in den letzten fünf Jahren in Basel-Stadt jeweils zwischen 7 und 20 Legionellose-Fälle auf. Der aktuelle Ausbruch liegt also deutlich über dem Durchschnitt. Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser vermehren und über Wassernebel eingeatmet werden können. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Raucher und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis zehn Tage.

Die Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, die genaue Quelle zu finden und weitere Infektionen zu verhindern. Sie empfehlen, dass Betreiber von Kühltürmen und anderen Wasseranlagen ihre System

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